Pressemitteilungen

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Alessandra Schulte Kellinghaus   
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2017

BONEHELIX® auf dem Vormarsch - 24.10.2017

Die Knochenfeder BONEHELIX® verbreitet sich erfolgreich in den deutschen Kliniken. Zunehmend mehr Chirurgen arbeiten mit dem innovativen Markraum-Stabilisator bei Brüchen der Röhrenknochen. Inzwischen ergeben sich in der Praxis zahlreiche neue Indikationen.

Lennestadt. Oberarmbrüche entstehen häufig durch Stürze, da man sich instinktiv auf die Schulter oder den Arm fallen lässt, um den drohenden Sturz abzufangen. Kommt es zu einem Oberarmkopfbruch, kann zur Stabilisierung der Fraktur eine Verplattung erforderlich sein. Kompliziert wird eine solche Versorgung, wenn zusätzlich der seltene Fall eintritt, dass neben dem Oberarmkopfbruch noch ein Oberarmschaftbruch vorliegt.

Mit dieser äußerst seltenen Konstellation sah sich der leitende Oberarzt einer Klinik in Nordrhein-Westfalen konfrontiert. Die Versorgung des Humerus mit einem Nagel kam nicht in Frage, weil dann die Fixierung der Platte zur Überbrückung der Oberarmkopffraktur mit Schrauben nicht möglich gewesen wäre.

Deshalb entschied sich der erfahrene Chirurg zur Stabilisierung der Humerusschaftfraktur für die BONEHELIX®. Die BONEHELIX® beansprucht beim Eindrehen vergleichbar mit einem Korkenzieher nur ein geringes Volumen der Markhöhle und fixiert doch beide Frakturteile effektiv bei Erhalt von Mikrobewegungen zur verbesserten Kallusbildung und schnelleren Heilung. Die Verwendung der BONEHELIX® eröffnete dem Operateur die Möglichkeit, neben der adäquaten Versorgung der Schaftfraktur eine zusätzliche Versorgung der Oberarmkopffraktur mittels winkelstabiler Plattenosteosynthese zu erreichen, ohne dabei Kompromisse bei der Plattenpositionierung eingehen zu müssen. Die hierfür verwendeten Schrauben sind problemlos an der BONEHELIX® vorbeizusetzen.

„Die BONEHELIX® erweist sich in der Praxis als ein sehr flexibel einzusetzendes Implantat zur Versorgung von Brüchen – auch bei absoluten Spezialindikationen“, kommentiert der Chirurg. Die Patientin wies im Kontrollbild bereits nach zwei Wochen stabile Verbindungen und Kallusbildung auf. Das Ärzteteam ist mit dem Verlauf der Behandlung sehr zufrieden.